April

by Bianca Winkler / April 2021

4 Tipps, deinen Fotos Leben einzuhauchen


Scrollen, Swipen, Liken – im Social Media Alltag sind Fotos omnipräsent und das Herzstück der Kommunikation mit der eigenen Zielgruppe. Viele probieren sich daher schnell mal hinter der Kamera. Kann doch gar nicht so schwer sein, ein Foto zu schießen – oder? Doch bei vielen Fotografien will der Funke einfach nicht überspringen. Licht, Winkel, Fotos, Setting – die Gründe sind dafür vielfältig!


Die besten vier Tipps, wie man seine Skills auf’s nächste Level heben kann, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

 

 

  1. Zeitersparnis durch Vorbereitung 



    Ganz wichtig – und vermutlich hast Du das vermutlich schon 1000x gehört: Richte Dir dein Shooting so ein, dass du im Nachhinein so wenig wie möglich Arbeit hast. Weißabgleich, Blende, Verschlusszeit, ISO, die Brennweite deines Objektivs, gegebenenfalls zusätzliche Lichter, Deko usw. erhöhen die Qualität der Fotos und erleichtern Dir hinterher die Bearbeitung deiner Bilder.



    Ein heißer Tipp: Stelle deine Kamera von JPEG auf RAW um. Das RAW-Format komprimiert, anders als JPEG, deine Pixel nicht. Was das bedeutet? JPEG will nur helfen Speicherplatz zu sparen. Das ist zwar für die SD-Karte hilfreich. Doch für die Bildqualität heißt es, dass ähnliche Farben zu einem Einheitsbrei zusammen gemischt werden. Stelle daher am besten auf RAW um – und investiere am besten in eine Speicherkarte mit mehr Volumen.



  2. Ordnung ist die halbe Miete!



    Lieber Chaos oder penible Sortierung? Wer bei seinem Bildmaterial auf eine ordentliche Strukturierung achtet, hat es hinterher leichter auf die Daten zuzugreifen. Überlege Dir eine Ordner-Struktur, mit der Du langfristig zurecht kommt.

    Unser Tipp dazu:

 Lege Dir einen Ordner an, bei dem jeder erkennen kann, dass es sich hier nur um Fotos handeln kann. An diesem Ort sind Unterordner mit den Jahreszahlen angelegt.
Danach bekommt jeder Ordner ein genaues Datum mit einer kleinen Notiz um was es sich dabei handelt. Beispiel: „2021-06-22_Fotoshooting Krems“.
In jeder dieser Ordner gibt es (meistens) weitere Ordner wie „RAW“, „Druck“, „PSD“. Die Dateiendungen zeigen, in welchem „Zustand“ sich das Bild befindet. Ein .psd wird keine fertige Druckdatei sein, ein Bild im Ordner „Druck“ hingegen hat keine Bearbeitungsebenen mehr.



    Um Dir das Strukturieren zu erleichtern, kannst Du gerne auf Programme wie Lightroom oder Bridge zurückgreifen. Hier kannst Du nach Lust und Laune sortieren, markieren, umbenennen und Bilder vergleichen.





  3. Farbkorrektur, Helligkeit und Kontrast



    Nachdem die Bilder sortiert, gelöscht, verschoben, markiert sind, kommt die Auswahl von Fotos ins Camera RAW. Natürlich steht Dir hier eine ganze Palette an Programmen zur Verfügung. Unser Favorit seit Jahren ist Adobe.



    Gehen wir doch davon aus, dass du wir eine prachtvolle Landschaftsaufnahme im Sonnenuntergang zum Bearbeiten ausgesucht haben. Jetzt kannst Du all Deine nicht komprimierten Pixel in alle Richtungen ändern, wie es Dir gefällt. 
Der Weißabgleich wurde im besten Fall schon im Vorhinein an der Kamera eingestellt, um bei der Bildbearbeitung die Arbeit zu erleichtern. Im Shooting komplett darauf vergessen? Kein Problem! Den Weißabgleich kann man mit Camera RAW im Nachhinein noch einmal nachjustieren. 



    Spiele dich auch ein wenig mit Helligkeit/Kontrast. Ist dir ein kleines Missgeschick passiert und die Landschaft wurde zu dunkel oder der Himmel zu hell abgelichtet? Ein Verlauf kann Wunder bewirken. Diesen zieht man einfach über die gewünschte Stelle und bearbeitet so nur partiell nach. Auch den Pinsel kannst du auf diese Weise einsetzen. 
Der Vorher-Nachher-Effekt wird Dich überraschen!



  4. Zu guter Letzt: Der Zuschnitt



    Um der Bildkomposition noch den letzten Schliff zu geben, sollten horizontale Linien begradigt werden. Für den besonderen Look kommt es auf den richtigen Zuschnitt an. Überlege Dir hierbei gut, was du hervorheben möchtest – und was vielleicht lieber in den Hintergrund rücken oder komplett weggeschnitten werden sollte. Was soll zum Beispiel bei der Landschaftsaufnahme in den Vordergrund? Die Landschaft oder doch der Himmel? Mit dem Zuschnitt gibt man einem Foto ganz schnell eine andere Bedeutung, indem man das Auge des Betrachters auf einen Fokus lenkt.




    Und fertig! Das Meisterwerk ist vollbracht.

 


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Ein Gschicht’l von

Bianca Winkler

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Tags

Adobe, Bildbearbeitung, Farbkorrektur, Fotografie, Weißabgleich