Januar

by Nadine Buschina / Januar 2021

Content Marketing: Ein Blog-Beitrag über Blog-Beiträge

Wenn es um den Marketing-Mix von Unternehmen geht, kommen sofort die Fragen auf: Welche Strategie verfolgen wir? Welche Maßnahmen setzen wir? Und vor allem – wie viel Budget veranschlagen wir dafür? Dann steht schnell der Vorschlag im Raum: „Schreiben wir einen Blog!“. Content Marketing ist doch kostengünstig, einfach und rasch umsetzbar. Oder sieht es in der Realität doch anders aus?

 

Content Marketing – was gehört dazu?

Unter Content Marketing fallen all jene Maßnahmen, die mit Informationen oder Entertainment die Zielgruppe begeistern sollen. Am besten so, dass die Produkte oder die Dienstleistungen nicht im Vordergrund. Content Marketing soll einen Mehrwert schaffen. Das startet bei DIYs, geht über Branchen-News und bis zu Unternehmens-Insights. Zusammengefasst: Es geht um nützliche Informationen, welche die Zielgruppe im täglichen oder im Berufsalltag anwenden kann. Präsentiert werden die Infos als Fotos, Bewegtbilder, Podcasts, Info-Grafiken, Statistiken oder wie in unserem Fall – als Texte/Artikel (Blog-Beiträge) usw.

 

Content finden – wie funktioniert’s?

Wenn es ans Eingemachte geht, zeigt sich eindeutig: Vorbereitung ist die halbe Miete. Wer wahllos Themen bespielen möchte, wird über kurz oder lang ein Problem bekommen. Denn die Möglichkeiten streuen dann in alle Richtungen und der Markenkern wird immer mehr verwaschen. Wer hingegen Content-Säulen definiert, grenzt die Themengebiete klar ein, schafft eine Struktur und wird deutlich effizienter zum Ziel kommen. Nehmen wir ein Beispiel-Unternehmen: Baumärkte. Als Content-Säulen können festgelegt werden: DIY, Garten und Bau/Sanierung. Als nächsten Schritt kann jetzt ein Content-Plan in diesen Themenbereichen erstellt werden. Dabei werden alle wichtigen Details festgelegt: Datum/Kalenderwoche, Content-Säule, Titel, Posting-Text, Channel und Video-/Bildmaterial. Mit einer Struktur lassen sich deutlich leichter Blog-Themen finden. Am Beispiel „Baumarkt“ kann man z.B. festlegen:

 

  • Datum: 24.02.201 (KW8)
  • Content-Säule: DIY
  • Titel: Vogelhäuschen aus Beton
  • Posting-Text: Beton ist das Trend-Material 2021! … 
  • Channel: Social Media, Instagram
  • Bildmaterial: Foto von Beton-Vogelhäuschen im Garten

Wer dennoch Inspiration für mehr Themen braucht, kann sich bei Tools wie „AnswerThePublic“ und Keywordtool.io umsehen. Die größte Suchmaschine der Welt bietet zudem viele Möglichkeiten für die eigene Recherche: Google Trends, Google Suggest, der Keywordplanner von Google Ads oder auch die gute alte Google Suche bringen einen auf neue Ideen. Wer zusätzlich noch auf Social Media nach Hashtags im Unternehmensbereich durchforstet (z.B. bei Instagram #diy #wohnen #einrichtung #bauen), wird zu den trendigsten Themen fündig. Instagram und Pinterest bieten sich vor allem für visuelle Marken an (Food, Einrichtung usw.). Twitter und LinkedIn hingegen für Business-Contents.

 

Content produzieren – nur wie?

Der Channel steht, die Themenbereiche sind fixiert und der Content Plan ist befüllt? Jetzt stellt sich noch die Frage: Wie werden die Contents produziert? Wer auf eine umfassende Strategie setzt und neben einer Blog-Seite auch Video-Content und/oder Podcasts betreiben will, muss sich ausreichend Ressourcen freischaufeln, um alles unter einen Hut zu bekommen. Nur mit hochwertigem Content, der zugleich authentisch ist, kann man der Zielgruppe einen tatsächlichen Mehrwert bieten. Es muss daher festgelegt werden, wer den Content produziert. Wird es inhouse mit Smartphone und Mietgeräten gelöst? Oder über eine professionelle Agentur mit entsprechendem Equipment und Know-how. Das bestimmt vor allem das Budget und die Strategie hinter Content Marketing?

 

Klar sollte sein: Egal für welchen Weg sich ein Unternehmen entscheidet: Content Marketing muss den Zweck erfüllen, die Marke greifbarer zu machen und einen Mehrwert zu bieten.

 

 


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Nadine Buschina

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Tags

Blogbeiträge, content marketing, keywordplanner, marketing, Zielgruppe