Mai

by Magdalena Fibich / Mai 2020

Musik in der Werbebranche

Eines ist klar – Musik macht Emotionen

Kein Spielfilm wäre ohne Musik das, was er ist. Sie ist nicht wegzudenken und dennoch nehmen wir sie oft nur indirekt wahr. Würde man aber einen James-Bond-Film ohne dem großen musikalischen Intro beginnen zu sehen, würde einem einiges fehlen. Stellt man sich eine romantische Liebesszene mit leisen Geigen oder Klaviermelodie vor und unterlegt die Szene stattdessen mit der Hüttengaudi-Musik vom letzten Après-Ski – muss man nicht dazu sagen, dass eine ganz andere Szene entstehen würde.


Wie klingt meine Marke?

Immer wichtiger wird es auch, als Marke einen eigenen Sound zu entwickeln und somit unverwechselbar zu sein. Soll meine Marke lieblich, cool oder sehr kompetent klingen? Soll meine Marke mit einer weiblichen oder männlichen Stimme repräsentiert werden?

Wir können mit nur wenigen Takten Musik die Menschen und User sofort catchen und in eine bestimmte Stimmungslage versetzen. Denkt man an TV Spots bei dem ein Bio-Bauernhof seine Produkte anpreist, hat man gleich ruhige, melodische Musik im Ohr, mit eventuell etwas Gepfeife oder lieblicher Gesangsmelodie. Denkt man an eine Automobil-Werbung, sind es die harten Beats, die Kraft, Schnelligkeit und Coolness vermitteln sollen. Wie wäre es genau mit dieser Erwartungshaltung zu spielen und aus der Norm zu fallen? Einen Schritt aus der Reihe zu wagen ist zwar mutig aber bringt einem dennoch einen Schritt weiter nach vorne. 


Maßgeschneidert oder Stangenware – was darf’s sein?

Natürlich spielt wie immer das Budget eine große Rolle. Dennoch sollte man die Aussagekraft einer qualitativ hochwertig produzierten Werbemusik nicht unterschätzen – leider wird genau hier dennoch oftmals gespart. 

Beim Hörfunk ist es meist klar – wenn Musik verwendet wird, soll ein eigens produzierter Jingle zum Einsatz kommen. Aber wie ist es bei Werbevideos? In TV-Produktionen ist meist von Anfang an mehr Budget vorhanden – so wird nicht nur beim Medium sondern auch bei der Produktion tiefer in’s Geldbörserl gegriffen. Viele Tonstudios bieten an, eigene Musikarrangements für Kampagnen zu komponieren. Auf den Leib geschneiderte Produktionen, die auch textlich in die Konzeption der Kampagne passt, bringen ein rund-um-Paket und es wird noch zusätzlich speziell auf die Zielgruppe eingegangen.

Bei Social-Media-Content sieht es oftmals anders aus. Wir kennen sie alle – die immer gleich klingenden Musikstücke von der Stange. Vielleicht ist es ja nicht schlimm, da der Social-Media-Content auch ohne Ton funktionieren soll. Auf den zweiten Blick ist aber sicher, dass Qualität immer langfristig für sich spricht! Und wer will denn mit seiner Kampagne schon am nächsten Tag vergessen sein?

 

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Ein Gschicht’l von

Magdalena Fibich

Magdalena Fibich

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Tags

Jingle, Marke, marketing, Musik, Sound

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